Zeugnisse und Referenzen - Wertvolle Beweise Ihres Könnens

Zeugnisse, Referenzen und weitere Nachweise über Qualifikationen werden von allen Bewerbern verlangt. Unterscheiden Sie bei Ihren Bewerbungsunterlagen unbedingt notwendige und unwichtige Unterlagen – halten Sie sich an die folgenden Empfehlungen:

  • Notwendig: Das Abschlusszeugnis der Schule, Ausbildungs- und Diplomzeugnisse sowie Bestätigungen über geleistete Praktika sollten ebenso vorgelegt werden wie Arbeitszeugnisse sowie Zertifikate und Bescheinigungen über Sprach– und Weiterbildungskurse sowie besondere Software-Trainings, die für die Stelle wichtig sind. Die im Lebenslauf beschriebenen Stationen sollten lückenlos belegt sein. Fehlt ein Arbeitszeugnis, fügen Sie ein Dokument an mit Angaben über das Unternehmen, Tätigkeit, Dauer der Anstellung und dem Grund, weshalb das Zeugnis fehlt.
  • Unwichtig: Je länger ein absolvierter Kurs zurücklegt, desto weniger Anlass besteht, ihn nachzuweisen. Zu viele Referenzen erwecken den Eindruck, der Bewerber könne seine Argumente, Stärken und Schwächen nicht gewichten. Auf die Teilnahmebescheinigung Ihrer Excel-Fortbildung von 2004 oder das Zertifikat für ein Zeitmanagement-Seminar von 2006 können Sie daher also eher verzichten.
  • Checken Sie Ihre Arbeitszeugnisse sorgfältig: Werden alle Aufgaben und Arbeitsbereiche aufgeführt sowie alle beruflichen Erfolge und Leistungen gewürdigt? Werden alle persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten benannt und gelobt? Es lohnt sich, einen früheren Arbeitgeber um Nachbesserung zu bitten.
  • Noch ein Tipp: Kann Sie ein Kollege oder eine Führungskraft eines ehemaligen Arbeitgebers empfehlen? Führen Sie - nach vorheriger Absprache - diesen Kontakt am besten zusammen mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse als Referenz auf. Das schafft Transparenz!